Tag: Mitbewohner

Freak Show, zweiter Tag

von Jan am Nov.04, 2009, Kategorie LINDWURM40

leute

Bis jetzt war die Mitbewohnersuche recht erfolgreich. Was man halt, wenn man einige ausschließt, und sich bei anderen denken kann, dass sie sehr gut reinpassen würden, erfolgreich nennen kann. Heute gehts in die zweite Runde. Es sind nur noch 6 Bier da, dabei hab ich höchstmeinerselbst gestern den ganzen Kasten (!) vom Rewe (!!) bis zu uns hoch (!!!) in den dritten Stock (!!!!) getragen. Ohne Fahrstuhl (!!!!!!111elf).

Mal sehen heute kommen noch mal fünf, und wenn die ähnlich nett sind wie die gesammelte Mannschaft gestern, dann ist das Zimmer bald vergeben.

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Auswahlverfahren

von Jan am Nov.02, 2009, Kategorie LINDWURM40

tuer

Einige Unklarheiten gibts ja immer, bezüglich anstehender Mitbewohnerauswahlverfahren. Deshalb wird das hier nochmal ein für allemal geklärt.

Wenn wir potenzielle Mitbewohner zum Vorbeikommen und Kennenlernen einladen, dann aufgrund der Mail, die wir bekommen. Ist klar, oder? Also mehr als zwei Zeilen sollten schon drinstehen, und die sollten möglichst nett/aussagekräftig/kreativ oder sonstwas sein. Es bringt nichts, wenn ihr in zwei Sätzen erklärt, dass ihr ein Zimmer sucht. Das haben wir nämlich schon geahnt, und allen anderen gehts genauso. Kleiner Tipp: Überrascht uns. Wenn euch selbst nichts einfällt, bittet eine Freundin oder einen Kumpel, was über euch zu schreiben.

Dann gehts weiter. Ihr bekommt also eine Mail von uns, in der wir Euch bitten, zu einem bestimmten Zeitpunkt bei uns aufzuschlagen. Glückwunsch, die erste Hürde ist geschafft. Und die Hürde war für Euch fast am schwersten, denn Mails lassen sich einfacher und mit fieseren Kommentaren aussortieren als anwesende Personen. Doch auch in dieser Phase gibt es einiges zu beachten. Wenn ihr total im WG-Such-Stress seid, können wir das prinzipiell nachvollziehen, immerhin haben wir das alle schon einmal durchgemacht. Manchmal lässt sich kein gemeinsamer Termin finden. Das ist dann schade, aber nicht zu ändern. Wie auch immer. Ihr werdet eingeladen, und habt/nehmt euch natürlich Zeit, und kommt vorbei. Das ist gar nicht so schwierig, denn meist sehen die Einladungen ungefähr so aus: “Komm einfach Mittwoch zwischen 19:30 und 21:00 Uhr vorbei”. Gar nicht so stressig, oder? Sollte jeder hinbekommen. Dann gehts folgendermaßen weiter:

Ich persönlich stelle mich an die Tür. Dort gibt es dann eine kurze Gesichtskontrolle, und ich durchsuche eure Taschen nach Keksen und Schokolade. Was ich finde wird konfisziert, und durch Fachpersonal (mich) vernichtet. Nur um eventuelle Bestechungsmaßnahmen schon vorher zu vereiteln. Versteht sich ja von selbst. Wir wollen einen fairen Wettkampf. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wir sitzen also nach einem kurzen WG-Rundgang gemütlich in der Küche, und aufgrund der Einladungsstruktur kann es vorkommen (und ist sogar von uns so gewünscht), dass mehrere Bewerber gleichzeitig anwesend sind. Das ist nicht blöd, oder gar fies, das ist so gewollt. Wir wollen ja wissen, wie man so zusammenpasst. Nicht, wie gut jemand erzählen kann, dass er ach so sozialkompatibel ist. In dem Fall entstehen gleich mehrere KO-Kriterien.

  • Wer nur dasitzt und nichts sagt ist raus.
  • Wer nicht mal die Jacke auszieht, und ungemütlich rumhampelt ist raus.
  • Wer die Krallen ausfährt, und nicht sozialverträglich mit allen Anwesenden (v.A. mit der Konkurrenz; Wir sind hier nicht bei Germany’s Next Topmodel) umgeht, ist raus.
  • Wer einen Kaffee trinkt und nicht artig Füße küsst, ist raus.

Und weil wir nicht so negativ sein wollen (schließlich heißt es ‘Mitbewohnersuche’ und nicht ‘Nichtmitbewohnerrausschmiß’), hier eine Positivliste:

  • Wer kommunikativ ist, und sich nicht anbiedert, ist nah dran,
  • Wer beim Gehen seine Tasse in die Spüle stellt, ist näher dran (Bei Vivi hats funktioniert),
  • Wer mir ein Steak brät, ist quasi schon eingezogen,
  • Wer einfach nur ganz normal ist, und am nettesten rüberkommt, der zieht tatsächlich ein.

Und das ist quasi der Kern der Sache: Ihr könnt tatsächlich den Ausgang der Geschichte kaum beeinflussen. Seid normal, und die Sache läuft. Sympathie kann man nicht lernen. Aber Schokolade … lassen wir das. Jedenfalls entscheiden wir hinterher einfach aus dem Bauch raus. Spaßbremsen und Langweiler fliegen raus, Leute, mit denen wir einen netten Plausch hatten sind eindeutig im Vorteil.

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Ausmisten

von Jan am Okt.27, 2009, Kategorie Netz, Style

muellrunter

“Schöner wohnen” auf twitter. Tolle Tipps, wie man sich von überflüssigem Plunder befreit. Einfach weg mit dem Zeug. Mach dich frei von Dingen, die dich belasten. Die Frage ist nicht, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Die Frage ist: “Wieso ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste?” Einfach weg damit. Aus den Augen, aus dem Sinn. Und wenn sie sich die Fingerknöchel an deinem Fenster wundgeklopft hat, kannst du immer noch die Bullen rufen. Genieß das dumpfe Pochen. Ja, auch das in deinem Schädel, wenn du die an eine Kreissäge der Vorkriegszeit erinnernden Schreie mit Gin Tonic betäubst. Schick deinen Nachbarn zum Einkaufen und leg den Hörer neben die Gabel. Besuch kommt durch die Bauschuttröhre. Für den Rückweg einfach etwas Gleitgel großzügig auf Hacken und Schulterblätter verteilen. Auch der Postbote wird den Spaß seines Lebens haben, wenn er morgens über deine schlafende Ex stolpert. Wir sehen uns dann nach der nächsten Abfuhr. Also, Müll- jetzt.

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Neuzugang, Frauenzimmer

von Jan am Okt.26, 2009, Kategorie LINDWURM40

Frischfleisch

Am Wochenende war Fleischbeschau in der 40ger. Stefan ist unterwegs, und werkelt an seiner Diplomarbeit. Währenddessen zieht Vivi bei uns ein. Herzlich willkommen in der Zentrale.

Kleines Anekdötchen am Rande (Sorry, Stefan, den kann ich mir nicht verkneifen): Interessenz marschiert ins Zimmer, schaut fragend wie ein U-Boot und sagt:

Ist das ein Jungs-Zimmer? Sieht gar nicht danach aus …

Lag wohl am Zuhälter-Kimono über dem Padawan Raumteiler …

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Mitbewohnerin des Monats Mai

von Jan am Mai.08, 2009, Kategorie LINDWURM40

Weil wir vor lauter Feierei und Weltherrschaftsplanung keine Zeit für so einen kindischen Schmarrn haben:

Die Mitbewohnerin des Monats Mai ist:

Die Kategorie “MitbewohnerIn des Monats”

mdm_mai1

Naja gut, das ist ein bisschen selbstreferentiell. Aber was solls?

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MitbewohnerIn des Monats Februar

von Stefan am Feb.26, 2009, Kategorie LINDWURM40, Netz, Pix, Unterwegs

An einem Tag, an dem alle entweder müde, betrunken oder sonstwie unzurechnungsfähig waren, kam uns die Idee zu einer Institution. Eine Institution, die den großen Geistern und geschmeidigen Körpern in unseren 16,3 Wänden gerecht wird. Die Wahl zum/r …

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