
Für dieses Stück geballte Scanlinie ist keine weitere Info vorhanden. Nicht zu lange draufschauen, sonst kommt der böse Klonz und macht weißen Star. Nach drei Augustinern und halbstündiger Betrachtung verwandeln sich die Linien in Spezialkringel. Ich glaub ich lass mir das als Poster drucken. Oder als Flagge. Wir brauchen ohnehin eine Standarte auf unserem Weg zur Weltherrschaft, der wir huldigen und die wir in Bier tunken können.
Thumbs Up!
von Jan am 4. Juni 2009, betrifft: Was auf's Auge?

Uargs. mal wieder so ein Plakat. Badass, ein bisschen spooky, aber auf jeden Fall einzigartig. Wers nicht sieht: Schlagt mal ein Lustiges Taschenbuch auf und zählt die Finger der Bewohner von Entenhausen.

Oha. Manager bekommen für abwrackreife Firmen noch Millionenabfindungen, der Staat greift tief in die Tasche, um ein paar Arbeitsplätze zu retten. Reinhilt Wiegel aber, die zehn Wochen in kolumbianischer Geiselhaft saß, soll für den Hubschraubertransfer vom Terroristencamp nach Bogota zahlen. Das Auswärtige Amt stellte ihr 12640 € in Rechnung. Völlig zu Recht (nach Gesetzeslage).
Ob das allerdings moralisch vertretbar ist? Wer hat denn mal eben 12 Mille auf Tasche? Od3er, wie es der zuständige Richter ausdrückt:
Die persönlichen Lebensumstände der Klägerin gebieten keine Reduzierung.
Und ohnehin sei ja nur ein Teil der ursprünglich 39000 € gefordert worden. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Wir leben in einem Sozialstaat, in dem man ohne Probleme bei anhaltender Arbeitslosigkeit alt werden kann, da ist sowas doch nicht nötig? Man könnte ja 12000 aus dem Konjunkturpaket abzwacken …
Also, liebes auswärtiges Amt: Falls ich mal gekidnappt werden sollte, bitte holt mich mit dem Fahrrad ab.
China meets DFB
von Stefan am 28. Mai 2009, betrifft: LINDWURM40, Sport, Unterwegs

Morgen spielt ja bekannterweise unsere deutsche Nationalmannschaft gegen die „Besten“ aus China. Da die Akklimatisierung einem “lao wai” ja bekanntlich relativ schwer fällt im Land der Mitte, habe ich hier ein paar Tipps für Jogi und seine Jungs.
Mit meiner Erfahrung sowohl als Fussballer in China, als auch als Landesbewohner auf Zeit gibt es hier ein paar elementare Tipps. (weiterlesen …)
Cat Yodeling
von Jan am 26. Mai 2009, betrifft: Was auf´s Ohr?
Es ist soweit. Auch ich steige in die Untiefen des internationalen Humors hinab, und poste zum ersten Mal Katzencontent. Muss einfach sein.
Gomez zu Bayern!!!
von Stefan am 26. Mai 2009, betrifft: LINDWURM40, Sport

(hier is Mario im Bild mit Jan´s Double
)
Heute erreichte mich über Kicker eine nicht überraschende, aber trotzdem unerwartete Nachricht. Jetzt ist es tatsächlich soweit. Der Biberacher Gomez macht es mir nach und wechselt in die bayerische Hauptstadt zu den Münchnern. Für mich als ansässiger Exilschwabe kann ich es verstehen, da er seine sportliche Zukunft einfach bei den Münchnern vorantreiben kann.
Trotzdem bleibt sein Herz immer beim VfB, sowie bei mir.
In diesem Sinne, wünsche ich Mario gaaanz viel Erfolg und er setzt sich bestimmt auch bei den Münchnern durch. Das haben wir Biberacher so an sich
Hier noch ein kleines Video, dass mir von unserem Lindwurm, Daniel aus dem 1. Stock zugespielt wurde, seineszeichens Gomez hasser und Bayern-Fan -- Dir wünsche ich eine ruhmreiche Zeit mit unserem Mario…
Impressionen vom langen Wochenende
von Jan am 25. Mai 2009, betrifft: LINDWURM40, Party

Schön wars. Nach so einem langen Wochenende hat man irgendwie immer das Gefühl, dem Büroalltag eine ganze Woche fergeblieben zu sein. Leider hats auch diesmal nicht so richtig gut geklappt mit dem Fotografieren. Das Wetter war zu gut, ich war zu faul, und sonst macht ja auch niemand Fotots. Ganz fette Props gehen raus an meine Mom. Die war zu Besuch und hat ein bisschen fotografiert.

Täterätä! Eilmeldung aus dem Hause Apple.
Apple warnt in einem Support-Dokument vor elektrostatischen Entladungen, und wie man sich vor seinem iPod schützen kann.
Ihr kennt das auch, dass man ab und an mal eine gewischt bekommt. Besonders bei Rolltreppen, Brückengeländern oder Autos kommt das häufiger vor. Nun ist der Strom nicht wirklich gefährlich, aber man kann sich ganz schön erschrecken, und das kann unangenehme Folgen haben. Was also tun? Erstmal setzt man sich, holt sich einen (nicht zu heißen) Kaffee, und liest das Support-Dokument. Dieses hört auf den schnuckeligen Namen TS2729, und ist tatsächlich ernst gemeint.
Ich trage das hier mal sinngemäß zusammen: Verwende deinen iPod möglichst bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wenn du also zufällig im Regenwald stehst, ist die Gefahr geringer, eine gewischt zu bekommen. Aber vorsicht: Apple empfiehlt, hierbei, sich in solchen Wäldern möglichst nicht zu bewegen, denn der iPod könnte sich an der Kleidung reiben und dadurch aufladen. Überhaupt ist die Gefahr eines Schlags bei stehenden oder sitzenden Menschen wesentlich geringer als bei Joggern. Darüberhinaus sollte man das Gerät möglichst nicht aus der Tasche nehmen, und nur in möglichst windstillen Umgebungen Musik hören.
Ziemlich coole Tips, die Apple da parat hält. Aber es geht ja noch weiter.
Der Oberkracher: Wenn alles nichts hilft, empfiehlt Apple Antistatiksprays. Die sprüht man einfach vor sich in die Luft. Warte mal. WHAT? Antistatiksprays? Nuja. Einziges Problem: Beim Joggen und bei Wind funktioniert das nicht so gut. Da Apple die Nutzung von iPods in Gebäuden vorschlägt, kann man statt Sprays auch Antistatik-Cremes benutzen. Falls einen der Geruch stört.
Schlussendlich kann man sagen, dass man einfach nirgendwo Musik hören sollte. Außer vielleicht zu Hause in einem leeren, mit Gummimatten ausgelegten Raum und nackt. Wer trifft sich mit mir zum Musikhören? Zuschriften unter Chiffre 122112.
Foto: Helga’s Lobster Stew via flickr [cc]
Einhörner!
von Jan am 20. Mai 2009, betrifft: LINDWURM40, Was auf´s Ohr?

“Ich glaub ich steh im Wald”, sprach er leise zu sich selbst. Dann drehte er sich zügig um, im Begriff weiterzurennen. Den rostigen Nagel, der viereinhalb Zentimeter weit aus seinem Fuß schaute, nahm er nicht wahr. Auch nicht den Hund, der, angelockt vom süßlichen Geruch seines Blutes Witterung aufnahm. Ein paar Kilometer weiter liegt er dann, wie im Tran nach einer durchzechten Nacht, muss sich aber die zynischen Kommentare der grauhaarigen Passanten glücklicherweise nicht mehr anhören.


